Jedenfalls wenn man liest, was Antonius Quodt so aus Köln zu berichten hat. Was? Das gibt es hier im O-Ton.
WOW!
Jedenfalls wenn man liest, was Antonius Quodt so aus Köln zu berichten hat. Was? Das gibt es hier im O-Ton.
WOW!
Ein suboptimales Video. Klar. Dennoch eines, was vermitteln kann, weshalb der Eiffelturm zu den Bauwerken gehört, die mich wirklich begeistern. Seit Jahrzehnten.
Für Anke!
Habe gerade ein neues Blog in die Rolle rechts eingefügt. Es stammt von
CHRISTIAN SAUCEDO (born in México 1981)
Es Arquitecto por el Instituto Tecnológico de Durango y Maestro en Artes Visuales por la Academia de San Carlos de la Escuela Nacional de Artes Plásticas – UNAM y la Escuela Técnica Superior de Arquitectura de la Universidad de Sevilla, España.
La fachada media (Arte, Arquitectura y Tecnología) es el tema central de sus actuales investigaciones.
Christian beobachtet nicht nur aufmerksam und kontinuierlich, was man mit Licht und Projektionen so alles veranstalten kann, sondern bietet auch eine Fülle von Links in die Welt der Lichter.
Hier geht es zu seinem wunderbarem Blog, dem ich viel Zukunft wünsche > Nait5.
Vor wenigen Wochen machte ich auf das Team Hartung-Trenz aufmerksam.
Und da freue ich mich, nun vermelden zu dürfen, dass die Beiden nicht nur Fotos im Netz präsentieren, sondern neuerdings auch ein Video ihres Werkes „Kontinuum – oder Sprache in der Gummifabrik“, das einen sehr schönen Eindruck davon liefert, wie das im Raum wirkte.
Unbedingt ansehen! Hätte nicht gedacht, dass an Wände geworfene Worte so emotionsstark sein können. Geil! Finde jedenfalls ich.
[Warum gibt es das nicht bei youtube? Dann wäre es hier einzubinden. Schade eigentlich. Trotzdem danke für den Hinweis.]
Frauen, die es wollen oder nötig haben, können nun auf ein leuchtendes Abendkleid zurückgreifen, wenn sie meinen, dass ihr strahlendes Lächeln nicht reicht, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Francesca Rosella und Ryan Genz, ein englisches Team, haben für diese Zielgruppe eine Abendrobe geschaffen, die mit ihren 24.000 LEDs so manche Konkurrentin bleich aussehen lassen könnte.
Wer es wirklich leuchten sehen will, der muss allerdings nach Chicago reisen. Denn dort wird es gerade ausgestellt. In der Ausstellung „Fast Forward – Inventing the Future.“ im Museum of Science and Industry. Dummerweise nur auf einer Schaufensterpuppe.
Gefunden bei Zigonet: Merci.
Anke, weiß Du noch? Damals in Paris. Auf der Bühne nichts als Kontrabässe. Doch welche Bilder zauberten die in unsere Köpfe. Nur mit ihren Instrumenten.
Manche mögen ahnen, was uns an dieser Truppe begeisterte, wenn sie dieses Video sehen. Das offizielle Video der Truppe.
Wer mehr über die Meister der Kontrabässe und die perfekte Dramaturgie einer musikalischen Aufführung wissen will, der kann ja mal hier anfangen: auf der Homepage des Orchestre de Contrebasses. Und wer dann Blut geleckt hat, der sollte unbedingt youtube anwerfen und dort sehen und hören, was man mit Kontrabässen machen kann. Sehr viel! und noch viel mehr.
Bildungsbürgerlich ist das nicht. Aber faszinierend. Oder? Wer Meeresrauschen mag und Lagerfeuer, der muss das mögen. Ich sowieso. Vor allem deshalb, weil davon auch die Flöten in unseren Kulturtempeln noch ‘was lernen könnten, wenn sie es denn wollten. Ich fürchte aber, sie wollen nicht begreifen, dass Kultur umso schöner ist, je weniger kultürlich sie auftritt.
Puuh. Kriegen die weichgespülten deutschen Bands heute so etwas noch hin? Ich glaube nicht. Es fehlt schlicht an der Überzeugung, dass man mit Musik etwas bewegen könnte. Wer fressen will, dem muss heute die Moral egal sein. Nicht nur auf der Bühne….
Anfang der 80er Jahre stieß ich auf die CATHEDRALE D’IMAGES in Les Baux. Beim Trampen kam ich rein zufällig vorbei. Hungrig, dreckig und ermattet. Doch, wo ich schon mal da war, interessierte es mich, was im Inneren dieses Bauxit-Steinbruchs wohl gezeigt würde. Damals war es ein Programm zu van Gogh. Seine Bilder mit Audiokommentaren, die seinen Briefen entnommen waren. Ich war völlig platt und weg und hin. So etwas Beeindruckendes, Bildgewaltiges hatte ich noch nie gesehen. Ich war angefixt.
Die CATHEDRALE D’IMAGES ist also der Geburtsort meiner Begeisterung für Großbildprojektionen, die Kunst, Kultur und Geschichte in einer Weise vermitteln können, deren nachhaltige Wirkung wahrscheinlich größer ist, als die eines Kunstmuseums. Allen Besuchern dieses Ortes fällt wahrscheinlih bis heute die Kinnlade runter, weil es so atemberaubend ist, was sie dort erleben dürfen.
2009 stand Picasso auf dem Programm. Nachfolgendes Video gibt ihnen Eindrücke von diesem Bildspektakel. .Betrachten sie es mit Fantasie und Wohlwollen. Und stellen Sie sich vor, sie würden inmitten dieser Bilder stehen. Wow, oder?
PS: Auch dieses Bildwelterlebnis realisierte Gianfranco Iannuzzi. Toll!
Da es mir blöderweise nicht möglich war, während der „rheinpartie“ die Projektion von Detlef Hartung und Georg Trenz auf den Loreley-Felsen bewundern zu dürfen, gelingt es mir hoffentlich nun, ihre Licht-Raum-Installation im CAP Cologne/Halle Zehn zu besuchen.
Pipon hat mir so viel über sie, ihr künstlerisches Vermögen und ihre akkurate Arbeitsweise vorgeschwärmt, dass ich da unbedingt hin will. Alles, was ich von ihnen bisher (nur) im Internet gesehen habe, deutet darauf hin, dass die beiden wirklich neben schönen Worten auch schöne Bilder auf der Pfanne haben.
Ich bin gespannt.
Zur Veranstaltung in Kölle:

KONTINUUM
Ausstellungsdauer: 07.11. – 22.11.2009
Finissage: So. 22.11.09, 15Uhr
ortsbezogene Licht–Raum-Installation von Detlef Hartung und Georg Trenz
www.hartung-trenz.de
Gefördert durch: RheinEnergieStiftung Kultur
Bürgeramt Nippes der Stadt Köln
Wer nach Ägypten reist und kein Taucher ist, der wird sich sicher auch die Pyramiden von Gizeh anschauen wollen. Naheliegend ist es, das tagsüber zu tun. Doch auch in der Nacht lohnt sich der Besuch. Denn dann dienen die Pyramiden als Projektionsfläche für ein Event, das nicht nur den Augen, sondern auch dem Hirn und seinen Fähigkeiten zur Imagination Freude macht. Wunderschöne Illuminationen und Projektionen, beeindruckend kommentiert, vermitteln den Besuchern, die Faszination, die die Pyramiden auf ausüben können.
Um das nachvollziehen zu können, sollten Sie sich mal das Video ansehen, das Todd Doucet bei vimeo eingestellt hat. Sie finden es hier.
Das Video hat eine Länge, die dem Rezeptionstempo der meisten Internetuser nicht entgegenkommt: 45 Minuten. Nehmen Sie sich trotzdem die Zeit, um zu verstehen, dass derartige Licht-und-Ton-Veranstaltungen eben gerade nicht mit billigen Effekten operieren, sondern mit der allmählichen In-Bann-Ziehung. Ein gut gemachtes „son-et-lumière“, eine perfekte „sound an light show“ ballert nicht wild mit billigen Effekten herum, sondern schmust quasi mit den Betrachtern, die begeistert werden wollen – und sollen. Es baut sich allmählich auf. Versteht es, auch ohne Bilder – schlicht durch Pausen – Imaginationen zu erzeugen, die manchmal mehr sagen als die Bilder, die zu sehen sind.
Casa Magica versteht das! Denn Förster und Weißinger haben es möglich gemacht, dass Gizeh nachts mindestens ebenso faszinierend ist wie am Tage.