Archiv nach Kategorie "Bilder im Dunklen"

Hartung-Trenz II: nun mit laufenden Wortbildern

Veröffentlicht in Architektur, Bilder im Dunklen, Deutschland, Lichtkunst, Projektionen mit Tags , am 25. November 2009 von joernborchert

Vor wenigen Wochen machte ich auf das Team Hartung-Trenz aufmerksam.

Und da freue ich mich, nun vermelden zu dürfen,  dass die Beiden nicht nur Fotos im Netz präsentieren, sondern neuerdings auch ein Video  ihres Werkes „Kontinuum – oder Sprache in der Gummifabrik“, das einen sehr schönen Eindruck davon liefert, wie das im Raum wirkte.

Here it is!

Unbedingt ansehen! Hätte nicht gedacht, dass an Wände geworfene Worte so emotionsstark sein können. Geil!  Finde jedenfalls ich.

[Warum gibt es das nicht bei youtube? Dann wäre es hier einzubinden. Schade eigentlich. Trotzdem danke für den Hinweis.]

Mal gucken, was Hartung und Trenz so treiben

Veröffentlicht in Architektur, Bilder im Dunklen, Deutschland, Künstler, Lichtkunst mit Tags am 6. November 2009 von joernborchert

Da es mir blöderweise nicht möglich war,  während der „rheinpartie“ die Projektion von Detlef Hartung und Georg Trenz auf den Loreley-Felsen bewundern zu dürfen, gelingt es mir hoffentlich nun, ihre Licht-Raum-Installation im CAP Cologne/Halle Zehn zu besuchen.

Pipon hat mir so viel über  sie, ihr künstlerisches Vermögen und ihre akkurate Arbeitsweise vorgeschwärmt,  dass ich da unbedingt hin will.  Alles, was ich von ihnen bisher (nur) im Internet gesehen habe, deutet darauf hin, dass  die beiden wirklich neben schönen Worten auch schöne Bilder auf der Pfanne haben.

Ich bin gespannt.

Zur Veranstaltung in Kölle:

hartung-trenz 2009

KONTINUUM
Ausstellungsdauer: 07.11. – 22.11.2009
Finissage: So. 22.11.09, 15Uhr
ortsbezogene Licht–Raum-Installation von Detlef Hartung und Georg Trenz
www.hartung-trenz.de

Gefördert durch: RheinEnergieStiftung Kultur

Kulturamt der Stadt Köln

Bürgeramt Nippes der Stadt Köln

Illuminationsversuche auf der Wasserkuppe

Veröffentlicht in Bilder im Dunklen, Deutschland, Lichtkunst, Medienfassaden am 20. Oktober 2009 von joernborchert

Heute las ich in der Fuldaer Zeitung, dass drei Firmen zur Zeit ausprobieren, wie man das Radom auf der Wasserkuppe illuminieren könnte. Diese Firmen sind: Lightline aus Osnabrück, Phillips und Martin Professional aus München sowie die Firma Synenergie. Man versucht es mit Lasern und LEDs.  Was dabei ästhetisch herauskommt (s. Bild aus der Fuldaer Zeitung), ist bekannt: Farben, die nur wenige als schön empfinden und eine Stimmung, die nur die begeistern kann, deren Handys rosafarben sind.  „Im Minutentakt wechselt die Farbe – mal rot, grün, violett, lila, mal ist das Kreiswappen zu sehen, dann das Emblem der ÜWAG oder der Namenszug Radomflug.“ lesen wir da.

Ich wundere mich immer wieder, dass man überhaupt bereit ist, über derartige Formen der Illumination nachzudenken.  Knalleffekte und Kitsch landen kurzzeitig in der örtlichen Presse, die Besucher kommen auch ein einziges Mal, um sich das anzuschauen, doch dann ist die Lichtblase verpufft – und sie kommen nicht wieder.

Wer nachhaltig wirtschaften will, der setzt keine LEDs für ein solches Projekt ein,  auch keine Laser, sondern wählt Mittel, die in der Lage sind, mehr als Kitschlicht zu liefern.  Vor allem aber fragt er sich, was der Mehrwert eines solchen Aktion sein soll. Bloß buntes Licht Kreiswappen und Firmenlogos? Wen soll das nachhaltig begeistern? Und schon gar auf der Wasserkuppe, die ja nicht gerade in einem Ballungsraum liegt.

Erfolgreich kann eine solche Illumination nur sein, wenn Sie eine Story erzählt, die Fantasien in Gang setzt. Und sei sie noch so kurz. Fantasien, die Freude machen. Fantasien, die uns über die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft nachdenken lassen. Eine Story, die mehr bewegt als nur die Augen in unserem Kopf…. Und wenn sie stimmt und gut durchdacht ist, dann lockt sie womöglich sogar Übernachtungsgäste an und spült ein wenig Geld in die Gemeindekasse.

Mir schwebt da also etwas Anderes vor. Zum Beispiel eine Geschichte, die mit dem Blick auf die Erde beginnt:

FGAN Erde und Mond klein www

Projektion auf das Radom in Wachtberg
(Skizze von JB, veröffentlicht im April 2007)

Bin gespannt, was daraus wird.  Auf der Wasserkuppe und in Berkum.

Das Publikum strahlt – beim Taschenlampenkonzert

Veröffentlicht in Bilder im Dunklen, Licht und Musik am 30. September 2009 von joernborchert

Was für eine schöne Idee: Die Besucher bringen ihr Licht zum Konzert selbst mit.

taschenlampenkonzert

Das Musiktheater Rumpelstil hat das „Taschenlampenkonzert“ erfunden. Und wie! Die Idee ist so einfachwie begeisternd. Da es kaum noch Raucher gibt, gibt es auch kaum noch Feuerzeuge, die einem Konzert ein romantisches Highlight aufsetzen können.  Was liegt also näher, als die Besucher dazu aufzurufen, andere Lichtquellen zum Konzert mitzubringen? Zum Beispiel Taschenlampen.

Heraus kommt dabei ein Konzert für die ganze Familie – für große und kleine Liebhaber der nächtlichen Stimmung – und eines,  das Publikum und Band miteinander verschmelzen lässt. Das Taschenlampenkonzert.

Klasse! Unbedingt hingehen! Wenn möglich mit Kindern. Denn noch schöner als das Konzert ist das Strahlen ihrer Augen während des Konzerts.

Im Oktober 2009 wird Rumpelstil neue Fans im Nordosten der BRD hinzugewinnen.  Die Termine finden Sie hier.

Zur Homepage von Rumpelstil geht es hier entlang.

Rheinpartie – Strahlende Nächte am Mittelrhein

Veröffentlicht in Bilder im Dunklen, Deutschland, Hintergründe/Historisches, Illumination, Lichtkunst am 21. September 2009 von joernborchert

skertzo rheinfels

Anfang Oktober werden die Nächte spürbar länger.  Auch am Mittelrhein.  Doch da werden sie nicht nur länger,  sondern auch heller, bunter und so faszinierend, dass auch Tagmenschen graue Ringe unter  ihren Augen in Kauf nehmen werden, um sich die „rheinpartie“ nicht entgehen zu lassen. Ein Lichtspektakel, das in Deutschland wohl einzigartig ist. Quantitativ wie qualitativ.  Projektionen, Illuminationen und Lichtgezauber der Extraklasse.

Die Highlights des Weltkulturerbes „Mittelrheintal“ und Kirchen wie Fassaden sollen allerorten atemberaubend in Szene gesetzt werden. Projektionen von Skertzo/Paris auf Burg Rheinfels lassen sie in die Geschichte eintauchen, wie Sie es noch nie erlebt haben.  Die Projektionen auf die Loreley werden Sie über unsere Sprache  und die auf die Germania bei Bingen (ETC/London) eindrucksvoll darauf aufmerksam machen, dass alles im Fluss  ist.  Die Kultur, die Sprache, politische Überzeugungen und Sichtweisen. Welcher Fluss ist besser geeignet als der Rhein,  all das sicht-, erleb- und fühlbar zu machen?

loreley

Projektion Hartung Trenz (Köln/München)

Ein Event, das sie allein schon deshalb nicht verpassen sollten, weil sie dabei erfahren werden, dass Manches – in der Nacht betrachtet – anders aussieht als am Tag. Vieles sogar heller und faszinierender  und so, dass Sie danach gar nicht anders können, als die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Termin: Freitag, den 2. bis Sonntag, den 4. Oktober 2009

Die Höhepunkte der Rheinpartie hier>

Die Orientierungskarte der rheinpartie hier>

Das komplette Programm hier>

Ich fahr hin! Auf jeden Fall!

Und wenn Sie da waren, dann würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen mitteilen würden.