Ein suboptimales Video. Klar. Dennoch eines, was vermitteln kann, weshalb der Eiffelturm zu den Bauwerken gehört, die mich wirklich begeistern. Seit Jahrzehnten.
Für Anke!
Ein suboptimales Video. Klar. Dennoch eines, was vermitteln kann, weshalb der Eiffelturm zu den Bauwerken gehört, die mich wirklich begeistern. Seit Jahrzehnten.
Für Anke!
Anke, weiß Du noch? Damals in Paris. Auf der Bühne nichts als Kontrabässe. Doch welche Bilder zauberten die in unsere Köpfe. Nur mit ihren Instrumenten.
Manche mögen ahnen, was uns an dieser Truppe begeisterte, wenn sie dieses Video sehen. Das offizielle Video der Truppe.
Wer mehr über die Meister der Kontrabässe und die perfekte Dramaturgie einer musikalischen Aufführung wissen will, der kann ja mal hier anfangen: auf der Homepage des Orchestre de Contrebasses. Und wer dann Blut geleckt hat, der sollte unbedingt youtube anwerfen und dort sehen und hören, was man mit Kontrabässen machen kann. Sehr viel! und noch viel mehr.
Bildungsbürgerlich ist das nicht. Aber faszinierend. Oder? Wer Meeresrauschen mag und Lagerfeuer, der muss das mögen. Ich sowieso. Vor allem deshalb, weil davon auch die Flöten in unseren Kulturtempeln noch ‘was lernen könnten, wenn sie es denn wollten. Ich fürchte aber, sie wollen nicht begreifen, dass Kultur umso schöner ist, je weniger kultürlich sie auftritt.
Puuh. Kriegen die weichgespülten deutschen Bands heute so etwas noch hin? Ich glaube nicht. Es fehlt schlicht an der Überzeugung, dass man mit Musik etwas bewegen könnte. Wer fressen will, dem muss heute die Moral egal sein. Nicht nur auf der Bühne….
Anfang der 80er Jahre stieß ich auf die CATHEDRALE D’IMAGES in Les Baux. Beim Trampen kam ich rein zufällig vorbei. Hungrig, dreckig und ermattet. Doch, wo ich schon mal da war, interessierte es mich, was im Inneren dieses Bauxit-Steinbruchs wohl gezeigt würde. Damals war es ein Programm zu van Gogh. Seine Bilder mit Audiokommentaren, die seinen Briefen entnommen waren. Ich war völlig platt und weg und hin. So etwas Beeindruckendes, Bildgewaltiges hatte ich noch nie gesehen. Ich war angefixt.
Die CATHEDRALE D’IMAGES ist also der Geburtsort meiner Begeisterung für Großbildprojektionen, die Kunst, Kultur und Geschichte in einer Weise vermitteln können, deren nachhaltige Wirkung wahrscheinlich größer ist, als die eines Kunstmuseums. Allen Besuchern dieses Ortes fällt wahrscheinlih bis heute die Kinnlade runter, weil es so atemberaubend ist, was sie dort erleben dürfen.
2009 stand Picasso auf dem Programm. Nachfolgendes Video gibt ihnen Eindrücke von diesem Bildspektakel. .Betrachten sie es mit Fantasie und Wohlwollen. Und stellen Sie sich vor, sie würden inmitten dieser Bilder stehen. Wow, oder?
PS: Auch dieses Bildwelterlebnis realisierte Gianfranco Iannuzzi. Toll!
Was für eine schöne Idee: Die Besucher bringen ihr Licht zum Konzert selbst mit.
Das Musiktheater Rumpelstil hat das „Taschenlampenkonzert“ erfunden. Und wie! Die Idee ist so einfachwie begeisternd. Da es kaum noch Raucher gibt, gibt es auch kaum noch Feuerzeuge, die einem Konzert ein romantisches Highlight aufsetzen können. Was liegt also näher, als die Besucher dazu aufzurufen, andere Lichtquellen zum Konzert mitzubringen? Zum Beispiel Taschenlampen.
Heraus kommt dabei ein Konzert für die ganze Familie – für große und kleine Liebhaber der nächtlichen Stimmung – und eines, das Publikum und Band miteinander verschmelzen lässt. Das Taschenlampenkonzert.
Klasse! Unbedingt hingehen! Wenn möglich mit Kindern. Denn noch schöner als das Konzert ist das Strahlen ihrer Augen während des Konzerts.
Im Oktober 2009 wird Rumpelstil neue Fans im Nordosten der BRD hinzugewinnen. Die Termine finden Sie hier.
Zur Homepage von Rumpelstil geht es hier entlang.
Sie mögen Südfrankreich, Nächte, Straßenkunst und sind zufällig Ende des Jahres irgendwo zwischen Marseille und Nizza? Dann sollten Sie zwischen dem 13. Dezember 2008 und dem 4. Januar 2009 abends vielleicht mal nach Saint-Raphael fahren. Denn dann finden dort wieder einmal die Fêtes de la Lumière statt. Die ganze Stadt ist mit bunten Lichtern illuminiert.
OK, bunte Lichter rund um Weihnachten das gibt es auch anderswo. In Saint- Raphaël allerdings beschränkt man sich nicht darauf, sondern animiert die Nächte rund um den Jahreswechsel mit einigen aufsehenerregenden Events. Das ganze Programm finden Sie hier.
Zu den Highlights gehören die Lichtfiguren der Compagnie des Quidams (13. und 27. 12.), die Drei Elefanten der Compagnie Oposito nebst musikalischer Begleitung (20. 12.), die wahrhaft betörenden Paraden und Aktionen der Compagnie Transe Express (24. und 25. 12., zwei unterschiedliche Programme!), Eido befriedigt Pyromanen (31.12.) und eine Schlittschuhbahn am Mittelmeer gibt’s sowieso. Geil!
Seit einigen Wochen ist das Video online, das den neuesten Song von Sia Furler vorstellt: Soon We’ll Be Found.
Das Spiel mit Licht und Schatten spielt darin eine ebenso große Rolle wie die Verwendung von Schwarzlicht.
Gut gemacht! Trotzdem glaube ich, dass man sich entweder auf Schattenspiele oder Schwarzlicht hätte beschränken sollen. Dann wäre es sicher noch schöner.
Hier geht es zum Video.